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GSI – Gesellschaft für Schweißtechnik international mbH
Niederlassung SLV München
Schweißtechnik - WeiterbildungschweißenSchweißtechnik Indrustrie

Geschichte

Von den Anfängen der Schweißerausbildung in der Funkerkaserne bis hin zum modernen Dienstleister auf dem Gebiet der Schweißtechnik

Im August 1950 gründete Dr.-Ing. L. Wolff, damals Vorsitzender des Landesverbandes Bayern und des Ortsverbandes München, mit Genehmigung des Präsidiums des Deutschen Verbandes für Schweißtechnik (DVS), die Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt München (SLV) mit dem Ziel, als eigenständiges Institut gemeinnützig, neutral und wirtschaftlich unabhängig die Anwendungen der Schweißtechnik zu fördern.

Die schweißtechnische Lehrwerkstätte, die sich vor dem Krieg in einem Gebäude der Stadt München in der Dreimühlenstr. 55 befand, war vollständig zerstört. Die ersten Nachkriegsbemühungen begannen in einer Baracke der Firma Wacker-Chemie in der Döderleinstraße und ab 1949 bei der Firma BMW in Milbertshofen im Gebäude Nr. 50.

Dr.-Ing. L. Wolf übernahm nach der Gründung der SLV selbst die Leitung dieser Anstalt. Die Geschäftsleitung lag beim Ortsverband München mit seinem Geschäftsführer Geiger.

Im März 1951 übernahm Prof. Dr.-Ing. P. Schimpke die technische Leitung und verbesserte die Ausbildungstätigkeit, die Abnahme von Schweißerprüfungen und erweiterte die Beratungstätigkeit der SLV für Industrie und Handwerk.

Funkerkaserne

Geiger fand in dem stark beschädigten Gebäude, Lazarettstraße 11 d - heute Schachenmeierstraße 37 -, das zur damaligen Funkkaserne gehörte, einen neuen Ort, der sich nach einer Rekonstruierung für die erweiterte schweißtechnische Ausbildung besser eignete. So wurde 1953 mit der begonnen.

Dr.-Ing. Ruge überwachte den Bau und übernahm die Leitung der SLV am 01.01.1954. Labors wurden errichtet, die Gutachtertätigkeit intensiviert und Forschungsaufträge übernommen.

Die Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer wurde vertieft und die SLV vertraglich eine „Lehrwerkstätte der Handwerkskammer für Oberbayern“.

Erweiterungsbau 1961

1961 wurde mit Hilfe des Bundeswirtschaftsministeriums, des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Verkehr, der Stadt München, der Wirtschaft und des DVS der Bau einer Halle für die schweißtechnische Ausbildung im Gas- und Lichtbogenschweißen ermöglicht.

Durch den Innenausbau des Altbaus 1964 wurden ein neues chemisches Labor, ein vergrößertes metallographisches Labor und bessere Büroräume geschaffen.

Am 15.11.1965 übernahm Dr.-Ing. W. Welz die Leitung der SLV.

SLV München

1965 hat der DVS für den weiteren Ausbau der SLV in München einen Zuschuss von 1 Mio. bei der Stiftung Volkswagenwerk beantragt. Er wurde 1966 bewilligt und der Bau 1968/69 in eigener Regie durchgeführt. Die Einweihung erfolgte am 13.11.1969. Dr.-Ing. W. Welz konnte durch praktische Erfahrungen auf vielen schweißtechnischen Gebieten die Forschungstätigkeit der SLV wesentlich erweitern. Dazu gehörten besonders das Schutzgasschweißen, Unterpulverschweißen, Widerstandschweißen, Bolzenschweißen, Schweißen mit magnetisch bewegtem Lichtbogen.

In den 70er Jahren wurden neue Verfahren in die Untersuchungen einbezogen: das Reibschweißen, Plasmaschweißen, Laserschweißen, um nur die wichtigsten zu nennen.

Im Jahre 1968 wurde der SLV die Überprüfung der Firmen zur Erteilung des kleinen Eignungsnachweises nach DIN 4100 und 1976 auch für den großen Eignungsnachweis übertragen.

Zum Vorsitzenden des Landesprüfungsausschusses des DVS wurde 1971 Dr.-Ing. P. Huppertz gewählt, damals Mitarbeiter des TÜV Bayern. Durch ihn entstand eine enge Zusammenarbeit mit dem TÜV, die 1973 zu einer ersten gemeinsamen schweißtechnischen Sondertagung führte.

Diese inzwischen alljährliche Tagung wird von der Fachwelt als eine der bedeutendsten schweißtechnischen Veranstaltungen im Anlagen- und Behälterbau im Bundesgebiet angesehen.

SLV München

Im Gespräch mit dem Finanzministerium und der Stadt München gelang es im Dezember 1979, ein angrenzendes Grundstück aus dem Bereich des Schulreferates für eine zusätzliche Erweiterung vorzusehen. Die Einweihung des 20 Mio. Projektes fand am 16.10.1986 statt.

Am 01.04.1988 übergab Dr.-Ing. W. Welz nach 22jähriger Tätigkeit die Leitung an Dr.-Ing. habil. H. Zeilinger.

Von 1990 bis 2006 führte Prof. Dr.-Ing. D. Böhme die SLV München und entwickelte das Haus weiter, u. a. wurde das Thermische Spritzen etabliert und im Jahr 2000 die SLV München in die GSI Gesellschaft Schweißtechnik International mbH geführt.

2007 übernahm Dipl.-Ing. Zech die Leitung der SLV München.

Seit 2011 leitet nun Prof. Dr.-Ing. Heidi Cramer die SLV München, eine Niederlassung der GSI mbH.


SLV München
Heidi Cramer +49 89 126802-12 E-Mail +49 172 8943264